4 Hinweise zur Unterrichtsgestaltung

Ausgangslage. Wenn Schüler, die angehalten sind, ihre Quellen anzugeben, am Ende ihres Referats oder ihrer Hausarbeit unter Literatur schlicht das Wörtchen 'Wikipedia' angeben - welche Schlüsse ziehe ich daraus als Lehrkraft? War es ihnen bloß zu mühselig, genauere Angaben zu machen? Oder heißt es womöglich, dass Schüler Wissen mit Wikipedia gleichsetzen und Wikipedia als die authoritative Quelle ansehen? Kann es sein, dass sie Wikipedia als monolithischen und unveränderlichen Block wahrnehmen - gerade so, wie wir Lehrer es selbst von einer Enzyklopädie in Buchform gewohnt waren? In jedem Fall ist solchen Schülern offenkundig nicht bewusst,

Problembewusstsein schaffen. Immer mehr Wissen ist heute immer einfacher verfügbar, Wikipedia ist dafür ein gutes Beispiel. Wenn Schülerinnen und Schüler aber für Hausarbeiten und Referate schlicht Wikipedia-Artikel kopieren oder gar auswendig lernen - lernen sie dabei am Ende nicht, dass sie eigentlich nichts mehr zu lernen brauchen - weil ja alles schon in Wikipedia (bzw. im Netz) steht?

Die kritische Bewertung von Informationen und deren Quellen sowie die Perspektiv- und Interessenhaftigkeit von 'Wahrheit' wird dagegen in Zukunft vermutlich von mindestens ebenso großer Bedeutung sein wie schon heute - bei der beruflichen Arbeit ebenso wie für ein selbstbestimmtes Leben und für eine verantwortungsvolle politische Partizipation. Ein Verbot heute, Wikipedia für Hausarbeiten zu benützen, wird den Schülerinnen und Schülern dabei morgen nicht nützen. Fakt ist, dass sie Wikipedia nutzen werden. Intensiver als wir selbst den Brockhaus je benutzt haben.

Mögliche Lernziele. Einen Unterschied macht womöglich, ob Schülerinnen und Schüler

Sensitivitätsanalyse? Schließlich ist es angezeigt, den Anwendungsbereich einer Quellenkritik zu reflektieren. Wie viele Fehler haben Sie im letzten Monat in Wikipedia gefunden? Welche Stichworte haben Sie in der letzten Woche bei Wikipedia nachgeschlagen und bei welchen davon haben Sie weiterrecherchiert? Wie wichtig etwa ist das exakte Geburtsdatum, wenn man sich bloß einen Eindruck von einer Person verschaffen möchte? Wie wichtig die Quellenlage, wenn man sich nur rückversichern möchte, woraus Baiser hergestellt wird, oder wenn man nur ein Foto eines Popstars sucht? Bei all den Kleinigkeiten des täglichen Lebens, die wir heute mal eben schnell nachschlagen - wo ist die Grenze, ab der wir genauer recherchieren sollten...?

4.1 Ideen für SchülerInnen-Aktivitäten

Quellenkritik anhand von Originalquellen. Es liegt nahe, Artikel in Wikipedia, die sich auf lokale Begebenheiten wie z.B. Schule, Vereine, Denkmäler und dgl. beziehen, zur Quellenkritik im Unterricht heranzuziehen, schließlich wird es hier für SchülerInnen einfacher und ggf. spannender sein, unabhängiges Informationsmaterial zu beschaffen. Zudem ist es gut möglich, hier schon recht bald auf Wissen, das auf 'Hörensagen' zu beruht, zu stoßen. SchülerInnen können selbst ein Bewertungssystem mit Qualitätskriterien erarbeiten und eine Auswahl an Artikeln danach (kontrovers) begutachten. Eine Rollenverteilung (nach den Kriterien) mag dabei den Blick schärfen.

Quellenkritik im Blindversuch. Eine weitere interessante Möglichkeit besteht darin, SchülerInnen zwei, drei Quellen zum Vergleich vorzulegen, wobei der Ursprung der Texte unkenntlich gemacht wurde. Also z.B. einen Text aus einem gedruckten Lexikon neben einem Wikipedia-Artikel neben dem Text einer anderen Webseite. Überzeugender wirkt das Ergebnis, wenn zuvor alle Texte hinsichtlich des Schriftbildes identisch formatiert wurden. Ein Bewertungssystem können die SchülerInnen wieder weitgehend selbständig erarbeiten. Die häufig enormen Qualitätsunterschiede, die die Wikipedia-Artikel in verschiedenen Sprachen zu ein und dem selben Stichwort aufweisen, lassen sich im Fremdsprachenunterricht produktiv nutzen. Mehr bei: [Köhntopp 2009, Riecken 2010].

Selbst texten. Gemeinschaftlich eigene Beiträge, eigene Texte zu erstellen, vermittelt vermutlich am ehesten ein Gespür für den Mitmach-Charakter (und die soziale Dynamik) von Wikipedia - mit allen seinen Unwägbarkeiten. So ist es vorstellbar, als Abschluss einer Unterrichtseinheit die SchülerInnen das Gelernte zur Sicherung in Wiki-Seiten dokumentieren bzw. bestehende Wikipedia-Artikel überarbeiten zu lassen. Insbesondere landeskundliche Themen eignen sich für Übersetzungsarbeiten im Fremdsprachenunterricht. Sie ersparen dabei den Wikipedia-Autoren und -Administratoren unnötige Arbeit, wenn Sie die SchülerInnen den Umgang mit einem Wiki zunächst üben und ausprobieren lassen, z.B. auf der Plattform WikiSchool. (Erheblicher Vandalismus kann zudem dazu führen, dass die IP-Adresse der Schule für das Ändern und Erstellen von Wikipedia-Artikeln gesperrt wird.) Es weckt den Ehrgeiz, wenn man die SchülerInnengruppen gegenseitig Korrektur lesen lässt.

Die College-Lehrerin Brenna Gray beobachtete, dass Studenten mit ihrem eigenen Aufsatz / Referat viel ersthafter umgehen, wenn das Ziel ist, ihn (oder Teile davon) am Ende in einen Wikipedia-Artikel einzubringen [Bengsch 2011]. Ein Ding ist es nämlich, ein Referat beim Lehrer abzugeben. Das Dokument verschwindet bestenfalls in einem Ordner und verstaubt. Schlimmstenfalls erhält man eine schlechtere Note, wenn man seine Quellen nicht ordentlich belegt hat oder Fakten gar ungeprüft blieben. Hingegen: «Es ist furchtbar peinlich, von der Öffentlichkeit beim Lügen erwischt zu werden. Das ist ein Glück.»

Referate. Einzelne Aspekte aus Kapitel 2 Quellenangaben zur Quellenkritik eignen sich unter Umständen für SchülerInnen-Referate.

Quellen
[Bengsch 2011] Danielle Bengsch: Wikipedia verpflichtet Schüler zur Wahrheit. Wie die Online-Enzyklopädie Lehrern helfen kann, Ehrlichkeit und korrekte wissenschaftliche Methoden zurück ins Klassenzimmer zu bringen. Welt am Sonntag, 26.06.2011
[ZUM] Wikis in der Schule. Zentrale für Unterrichtsmedien im Internet
[Fiebig 2006] Hennriette Fiebig: Wikipedia - schöner Schein und nichts dahinter. LOG IN 141/142, 2006, 83-86
[Menke 2009] Birger Menke: Lexikonmacher auf Schultournee. Für Lehrer ist Wikipedia ein rotes Tuch. Spiegel online, 24. März 2009
[Wikipedia im Unterricht] Wikipedia im Unterricht und Methodik für Lehrer. Wikipedia
[Köhntopp 2009] Kristian Köhntopp: Wie man einen Wikipedia-Artikel... liest. 28. November 2009
[...am Beispiel des Artikels 'Batman']
[Riecken 2010] Maik Riecken: Als Schülerin oder Schüler die Qualität eines Wikipediaartikels einschätzen. 10. März 2010

4.2 Wikibu

Am Zentrum für Bildungsinformatik der Pädagogischen Hochschule Bern wurde das Online-Werkzeug Wikibu entwickelt. Zur Beurteilung von Wikipedia-Artikeln wertet Wikibu Artikel in der Wikipedia nach statistischen, nicht nach inhaltlichen Kriterien aus. Insbesondere liefert es zu jedem Artikel statistische Informationen über:

Merkmale eines Wikipedia-Artikels

Es wird oft kritisiert, dass bei Wikipedia die Länge eines Artikels nicht mit der Bedeutung des Gegenstands korreliere. Dazu kann man stehen, wie man mag: Wikibu zeigt, dass eine Beurteilung der Artikel in der Wikipedia nach Relevanz und Beachtung sehr wohl möglich ist.

Wikibu suggeriert allerdings - wie die vielen leuchtend-gelben Sternchen am linken Seitenrand andeuten -, dass aus den o.g. vier Kennzahlen ('statistischen Kriterien') Rückschlüsse ('Hinweise') auf die Qualität des einzelnen, gerade angezeigten Artikels gezogen werden könnten. In den 'Hinweise zur Unterrichtsgestaltung für Lehrpersonen' wird zudem gar anhand von Wikipedia-Artikeln gearbeitet, zu denen augenscheinlich kein weiteres, von Wikipedia unabhängiges Informationsmaterial gereicht oder benötigt wird. Eine derartige system-immanente Bewertung bleibt inhaltlich auf der Ebene dessen, 'was man sieht', stehen, auch wenn nun soziale Komponenten oder Aspekte der Wissensstruktur in Wikipedia mithinzugezogen werden, die bislang nicht oder nur schwer zugänglich waren. Tatsächlich mag bezweifelt werden, ob eine Quellenkritik ohne Quellen, die nicht selbst Webseiten sind, das gesunde Misstrauen wachsen lässt, das hier (wie überall im Netz) wünschenwert ist.

4.2.1 Diskussion der einzelnen Kriterien

Anzahl Besucher: dieses Kriterium misst die Aufmerksamkeit, die der Artikel erfährt. Der Artikel kann allerdings trotzdem sogar eine Fälschung sein - wie z.B. die amerikanische Plattenfirma 'Lumberton Trading Company', die zwar nie existierte, die es aber doch in die Trefferlisten von Google schaffte, weil sie als Absender einer täuschend echt gemachten Spam E-Mail verwendet wurde und viele sich über sie erkundigen wollten [Velden 2010].

Anzahl der Autoren: die Zweischneidigkeit dieses Kriteriums wurde im Abschnitt '1.2 Die Zahl der Autoren eines Artikels; Peer-Review; Diskussion' eingehend diskutiert.

Anzahl Verweise: Genauso wie der Google PageRank die Relevanz einer Webseite daran bemisst, wie viele andere Seiten im World Wide Web auf sie verlinken, so kann die Anzahl der Rückverweise von anderen Wikipedia-Artikeln auf den augenblicklich untersuchten eine Kennzahl dafür sein, wie relevant der Begriff ist, dem sich der gerade untersuchte Artikel widmet.

Zahl der Quellennachweise: Der Artikel Norbert Radermacher beispielsweise hat drei Einzelnachweise, der Artikel Matschinsky-Denninghoff hingegen nur einen. Trotzdem erhalten beide drei Sterne für die Anzahl der Quellennachweise. Anscheinend werden also auch die Weblinks mitgezählt. Die sind zwar in der Tat häufig ein Gradmesser für die Relevanz eines Themas und für die Aufmerksamkeit, die es (im Netz) erfährt. Der Artikel Henry Moore erhält 6 von 10 Wikibu-Punkte, obwohl er nur zwei Einzelnachweise enthält. Die Zahl der Quellennachweise scheint also für die Wikibu-Punkte nur eine untergeordnete Rolle zu spielen.

Einige Autoren (ehemals 'Hauptautoren'): Beispielsweise haben in dem Artikel Norbert Radermacher die Benutzerin 'Lienhard Schulz' und der Benutzer 'Ebhauff' nur kleine stilistische Änderungen vorgenommen und einige Links eingefügt. Trotzdem werden sie von Wikibu vor dem Autor des Artikels, 'Welt-der-Form', aufgeführt. Offenbar wird der Umfang des Beitrags bzw. der Änderung eines Autors nicht berücksichtigt. Dass dies die Bewertung der Urheberschaft von Wikipedia-Artikeln drastisch ändert, hat Aaron Swartz gezeigt [Swartz 2006].

4.2.2 Zum Begriff 'Verlässlichkeit'

Es zeigt sich mithin, dass der Begriff 'Verlässlichkeit' schwierig ist und zu Missverständnissen führen kann. Daher muss man sich fragen, ob es notwendig ist, ihn im Zusammenhang einer Quellenkritik der Wikipedia einzusetzen. Augenscheinlich ist auf Wikibu mit 'Verlässlichkeit' noch etwas anderes gemeint als 'Qualität' - sonst wäre es schließlich nicht nötig, beide Begriffe nebeneinander zu verwenden. Da Wikibu jedoch eine Begriffsklärung (z.B. in einem Glossar) vermissen lässt [Stand: 24.5.2010], gehen wir für das Folgende davon aus, dass auf Wikibu mit 'Verlässlichkeit' nichts anderes als 'Qualität' gemeint ist.

4.2.3 Über Merkmale, Kennzahlen und Validität

Für die Akteure am Finanzmarkt, für die Unternehmensteuerung oder für die Steuerung komplexer technischer Anlagen wie z.B. des Bahnnetzes, eines Stromnetzes oder eines Kraftwerks: Kennzahlen ('key performance indicators') helfen dem Menschen, Komplexität zu beherrschen, indem sie - wie Ampeln - auf kritische Punkte aufmerksam machen sollen. Auch ein Merkmal (oder Eigenschaft) wie die Qualität eines Wikipedia-Artikels ist ein komplexes Gebilde, wie die lange Liste an Kriterien in 'Reliability of Wikipedia' (s.o.) zeigt. Niemanden wird es daher überraschen und niemand wird sich daran stören, dass man für eine Kennzahl, die als Ampel dienen soll, nicht alle denkbaren Kriterien für das Merkmal, das man messen möchte, miteinbezieht. Insbesondere wird man für ein Tool wie Wikibu nur die quantifizierbaren UND messbaren UND automatisch messbaren UND mit vertretbaren Aufwand messbaren heranziehen.

Leider bleibt dem Leser verborgen, aus welchen Einzelkriterien sich die Kennzahl 'Wikibu-Punkte' wie errechnet. Magischer Hokuspokus ist das Gegenteil von der Transparenz, die hier wünschenswert wäre. Der Leser von Wikibu muss allerdings vermuten, dass die Kennzahl 'Wikibu-Punkte' aus den Kriterien Anzahl Besucher, Anzahl Autoren, Anzahl Verweise und Quellennachweise (tatsächlich also: Anzahl Weblinks) abgeleitet wird.

Eine große 'Anzahl Besucher' kann zwar dazu führen, dass Fehler im Artikel korrigiert werden, auf der intuitiven Ebene könnte man jedoch genauso gut argumentieren, dass sie das Risiko von Vandalismus erhöht. Eine große 'Anzahl Autoren' kann zwar dazu führen, dass der Artikel ausgewogener wird, auf der intuitiven Ebene könnte man jedoch genauso gut vermuten, dass der Artikel wiederholt Probleme mit Vandalismus ('Stabilität') hatte. Beide Kriterien 'Anzahl Besucher' und 'Anzahl Autoren' messen jedoch offenkundig Aufmerksamkeit eines Artikels. Die Kriterien 'Anzahl Verweise' und 'Quellennachweise' (tatsächlich also: Anzahl Weblinks) wiederum messen offenkundig die Relevanz eines Artikels.

"Die Validität, ist ein Maß dafür, ob die bei der Messung erzeugten Daten wie beabsichtigt die zu messende Größe repräsentieren. Nur dann können die Daten sinnvoll interpretiert werden. Die Validität wird durch Experten-Schätzung festgelegt." [Quelle: Wikipedia-Artikel 'Validität']

Während also die 'Ampeln' von Wikibu die Aufmerksamkeit und Relevanz eines Artikels messen, bleibt unklar, wie daraus auf die Verlässlichkeit, also auf die Qualität des Artikels ('Wikibu Punkte') geschlossen werden kann [Stand: 24.5.2010].

4.2.4 Wikibu-Punkte und statistische Korrelation

Besonders ärgerlich ist das 'Gesamtrating' eines Wikipedia-Artikels, die sogenannten 'Wikibu-Punkte'. Es ist zu fordern, diese sofort abzuschaffen, denn zum einen verführen sie m.E. SchülerInnen dazu, sich eben damit zufriedenzugeben - während die Lehrkraft ja gerade erreichen will, dass die Schüler genauer hinsehen.

Zum anderen suggerieren die 'Wikibu-Punkte' (nicht zuletzt durch die optische Gestaltung der Webseite) eine Bewertung der Qualität des einzelnen, vorliegenden Artikels, wo tatsächlich nur ein statistischer Zusammenhang besteht. Den statistischen Zusammenhang zwischen Relevanz, Beachtung und Qualität eines Wikipedia-Artikels konnte Andreas Brändle [Brändle 2005] anhand einer Inhaltsanalyse von 450 deutschen Wikipedia-Artikeln überzeugend nachweisen. Danach ist die Relevanz die wichtigste Voraussetzung für die in einen Artikel investierte Aufmerksamkeit (d.h. Beachtung einerseits und Kontroversität andererseits). Und je mehr Beachtung ein Artikel erfährt, desto wahrscheinlicher ist er von hoher Qualität (insbesondere in Bezug auf seine Reichhaltigkeit).

Die Warnung, dass die 'Wikibu-Punkte' nichts über die Qualität des einzelnen, vorliegenden Artikels aussagen, fehlt auf Wikibu [Stand: 24.5.2010]. SchülerInnen werden mit der Warnung "Wikibu wertet Artikel in der Wikipedia nur nach statistischen und nicht nach inhaltlichen Kriterien aus" allein gelassen. Was dies konkret für den einzelnen, betrachteten Wikipedia-Artikel bedeutet, müssen die SchülerInnen sich selbst erschließen. Selbst unter GymnasialschülerInnen beobachtete der Autor leider viel zu oft, wie wenig Statistik verinnerlicht wurde. Und statistische Korrelation zumal ist Stoff für die universitäre Ausbildung.

4.2.5 Fazit

Da Wikibu einen enormen Zusatznutzen bei einer Quellenkritik der Wikipedia liefern könnte, ist zu wünschen, dass die angesprochenen formalen Mängel bei der Präsentation der Wikibu-Sternchen hoffentlich bald Geschichte sind. Bis dahin muss jede Lehrkraft sorgfältig abwägen, inwieweit sie von der förderlichen Wirkung des Ampelsystems von Wikibu im Hinblick auf das Lernziel 'kritischer Umgang mit Wikipedia-Artikeln' überzeugt ist bzw. inwieweit sie seine Wirkung als eher kontraproduktiv einschätzt.

Quellen
[Wikibu] Wikibu. Zentrum für Bildungsinformatik, Pädagogischen Hochschule Bern
[Velden 2010] Es entsteht die hypothetische Wahrheit. Medien-Designer Daniel van der Velden über die im Internet blühende Kultur inszenierter Fälschungen. Süddeutsche Zeitung , 10.04.2010 [Auszug]
[Swartz 2006] Aaron Swartz: Wer schreibt die Wikipedia? 4. September 2006
[Brändle 2005] Andreas Brändle: Zu wenige Köche verderben den Brei. Eine Inhaltsanalyse der Wikipedia aus Perspektive der journalistischen Qualität, des Netzeffekts und der Ökonomie der Aufmerksamkeit. Lizentiatsarbeit an der Philosophischen Fakultät I der Universität Zürich bei Professor Dr. Werner Wirth, Institut für Publizistikwissenschaft und Medienforschung. Oktober 2005

Thomas Emden-Weinert created: 2010/04/29, last changed: 2011/07/29